Politisches Engagement

Anpacken statt meckern

Politisch interessiert war ich schon als Schüler. Als „Liberale Schüler“ sammelten wir damals Sachspenden für Kriegsflüchtliche. Brennpunkt war zu der Zeit der Balkan mit seiner Serie von Jugoslawienkriegen. Mein intensives Engagement für die FDP resultiert aus einer bewussten Entscheidung.

Die Freien Demokraten waren nicht mehr im Bundestag vertreten. Damit war die schon lange leise, aber sehr wichtige liberale Stimme kaum mehr zu hören. Gleichzeitig feierte eine Anti-Europäische und Anti-Freiheitliche Partei mit rechtem Populismus einen Wahlerfolg nach dem anderen. Ein unerträglicher Zustand. Deshalb entschied ich mich, nicht nur in die FDP einzutreten, sondern meine Mitgliedschaft auch aktiv zu leben.

Inzwischen wurde ich zum stellvertretenden Vorsitzender des FDP Kreisverbands Ravensburg und seines Ortsverbands Württembergisches Allgäu gewählt. Außerdem bin ich Delegierter zum Bezirksparteitag der FDP Bodensee-Oberschwaben und zum Landesparteitag der FDP Baden-Württemberg.

Mitglied im Landesfachauschuss Umwelt & Energie

Einen besonderen Stellenwert hat für mich zudem die Mitgliedschaft im Landesfachauschuss Umwelt und Energie der FDP Baden-Württemberg. Dieser Ausschuss hat die Aufgabe, die Landespolitiker der FDP in Umwelt- und Energiefragen fachlich zu beraten. Hier setze ich mich für mehr Natur- und Umweltschutz innerhalb der FDP ein.

An diesem Gremium beteiligen sich zahlreiche ausgewiesene Experten und Wissenschaftler. Die Diskussionen verlaufen dort ebenso fachkundig wie leidenschaftlich. Sie sind für mich mangels fundierter Ausbildung in diesem Gebiet eine Herausforderung und zählen gleichzeitig zu meinen wertvollsten politischen Erfahrungen.

Als Generalist mit einem Faible für Biologie und andere Naturwissenschaften stehe ich für zielgerichteten Pragmatismus. Das heißt ganz einfach: Im Ergebnis muss mehr Umweltschutz erreicht werden und der Weg dahin darf nicht nur Spezialisten einleuchten.

Idealismus statt Ideologie

Für Demokratie eintreten, für Umweltschutz ebenso wie für Europa, Bildung und Digitalisierung. Meine Themen sind breit gefächert. Sie sind aber nicht ideologisch geprägt. Mir geht es immer um die (gute) Sache. Deshalb diskutiere ich gern parteiübergreifend und bin immer offen für die Argumente meiner Gesprächspartner. Natürlich ist es leichter, es sich in seiner Filterblase gemütlich zu machen. Doch das bringt nicht die besten Ergebnisse. Die gibt es nur mit den besten Argumenten.